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Die Chemie stimmt - TV Willstätt bezwingt HC Oppenweiler/Backnang

Willstätts Daniel Schliedermann (l.) wirft an Oppenweilers Evgeni Prasolov vorbei. Der TVW-Mittelmann erzielte vier Tore, machte das Spiel schnell und führte Klug Regie. ©Peter Heck

Der TV Willstätt hat seinen guten Saisonstart ausgebaut. Im dritten Spiel gab es den dritten Sieg. Der Vorjahres-Drittletzte aus dem Hanauerland bezwang den starken Vorjahres-Sechsten HC Oppenweiler/Backnang verdient mit 35:32 (18:17). 320 Zuschauer am Freitagabend in der Hanauerlandhalle waren vom Tempo-Handball beider Mannschaften begeistert. Der Lohn für den TVW: Platz zwei. 

„Bei uns stimmt einfach die Chemie“, nannte Daniel Schliedermann die Erfolgsformel des „neuen TV Willstätt“. Der Mittelspieler führte klug Regie, machte das Spiel schnell und setzte seine Mitspieler gut in Szene und erzielte auch selbst vier Tore. Und als ihm Mitte der zweiten Hälfte etwas die Puste ausging, der HC Oppenweiler/Backnang in Überzahl zum 25:25 (46.) ausgeglichen hatte, brachte Trainer Ole Andersen Alexander Velz für Schliedermann. Und der 21-Jährige aus Meißenheim sorgte mit drei blitzsauberen Toren im Verbund mit dem vor Energie strotzenden sechsfachen Torschützen Felix Gäßler, der zum 26:25 und 27:25 traf, dafür, dass der TVW vorentscheidend auf 32:27 (55.) davonzog. In dieser kritischen Phase machte auch Leon Sieck wieder seinen Kasten dicht. Der Neuzugang vom TuS Steißlingen hatte vor der Pause mit 13 Paraden den TVW im Spiel gehalten und in der zweiten Hälfte mit neun gehaltenen Bällen großen Anteil am Sieg.

Sieben Ludwig-Tore 
„Wir können viel wechseln, sind dadurch schwer auszurechnen und hatten auch deshalb am Ende einen konditionellen Vorteil“, nannte Andersen Gründe für den Erfolg. Denn nicht nur Schliedermann, Velz und Gäßler machten am Freitagabend einen guten Job, sondern auch Kreisläufer Yannick Ludwig, der von allen Rückraumspielern gesucht und gefunden wurde und mit sieben Treffern erfolgreichster Willstätter Torschütze war. Außerdem sorgte Linkshänder Petar Bubalo nach einer Viertelstunde im rechten Rückraum für mehr Druck, nachdem zuvor der reine Rechtshänder-Rückraum nicht richtig ins Spiel gekommen war. Und Valda hatte starke Szenen in der Anfangsphase.

HC Oppenweiler stark
In der ersten Hälfte konnte sich der TV Willstätt allerdings nie absetzen. Der HC Oppenweiler/Backnang, der schnell aus der Abwehr umschaltete und auch im aufgebauten Angriff schnell spielte und stark im Eins-gegen-Eins war, führte sogar 5:4 (9.), 6:5, 7:6 und 8:7 (15.). Über das ganze Spiele waren der linke Rückraumspieler Kevin Wolf (sieben Tore), Linkshänder Ruben Sigle (ebenfalls sieben Tore) und der vom Siebenmeterpunkt makellose Linksaußen Marcel Lenz (9/7) die Aktivposten. Nach Ludwigs 11:10 (20.) behielt der TV Willstätt allerdings bis zur Pause (18:17) knapp die Nase vorne.

Hochklassiges Spiel
Auch in Halbzeit zwei ließen  sich die Schwaben in dem hochklassigen Spiel nicht abschütteln. Trotz eines Drei-Tore-Vorsprungs (24:21/41. Minute) von Schliedermann und Co. war die Partie beim 25:25 (46.) wieder offen. Im Finale hatte der TV Willstätt allerdings mehr Alternativen und sicherte sich mit einer Energie-Leistung verdient den Sieg. „Das war das beste Drittliga-Spiel, das ich von unserer Mannschaft bisher gesehen habe“, freute Willstätts Handball-Boss Rainer Lusch über die starke Leistung, die Lust auf mehr macht. Am Samstag gastiert der TVW bei der HSG Konstanz II.

TV Willstätt – HC Oppenweiler/Backnang 35:32 (18:17)
Willstätt:
Sieck (1.-26., 31.-60.), Kvesic (27.-30., ein Siebenmeter zweite Hälfte); Ludwig 7, Dodig 1, Kauffmann (n.e.), Matzinger 2, Velz 5, Oßwald 2, Bubalo 4, L. Veith (n.e.), Pfliehinger 2, Schliedermann 4, Gäßler 6, Valda 2.
Oppenweiler/Backnang: Müller (1.-30., 51.-60.), Koppmeier (31.-49.); Lenz 9/7, Buck 1, Raff 2, Sigle 7, Wolf 7, Klein, Schöbinger 1, Prasolov 3, Csauth (n.e.), Maurer, Bühler (n.e.), Düren 2.
Schiedsrichter: Dennis Müller/Christof Seeger (Dettingen/Erms) – Zuschauer: 320.
Zeitstrafen: acht Minuten / null Minuten
Siebenmeter: 0 / 7.

Bericht: Rüdiger Rüber

Foto: Peter Heck