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TV Willstätt überzeugt in Pfullingen

Willstätts linker Rückraumsspieler Jan-Philipp Valda (am Ball) machte in Pfullingen ein starkes Spiel und erzielte sechs Tore. ©Stefan Arbogast

Ausrufezeichen durch die Handballer des TV Willstätt in der noch jungen Saison in der 3. Liga Süd: Am Samstagabend bezwang das Team von Trainer Ole Andersen den Tabellenzweiten des Vorjahres, VfL Pfullingen, vor 220 Zuschauern in dessen eigener Halle mit 34:33 (19:15). Das Ergebnis ist knapper als der Spielverlauf. In der 43. Minute führten die Hanauerländer mit neun Toren (27:18). 

„Es war nie spannend. Eigentlich hätten wir mit vier oder fünf Toren Unterschied gewinnen müssen. Rund 50 Minuten haben wir überragend gespielt, doch die letzten zehn Minuten hatten wir Angst vor unserer eigenen Stärke“, meinte Ole Andersen nach dem zweiten Sieg im zweiten Saisonspiel. „Wir waren überzeugend heute“, kommentierte auch Willstätt Handball-Boss Rainer Lusch den Auswärtssieg und freut sich auf das Heimspiel am Freitag (20.30 Uhr) in der Hanauerlandhalle gegen den ebenfalls bislang zweimal siegreichen Mitfavoriten auf die Meisterschaft, HC Oppenweiler/Backnang.

Rechtshänder-Trio im Rückraum
Am Samstag in Pfullingen begann der TV Willstätt mit drei Rechtshändern im Rückraum: Jan-Philipp Valda links, Daniel Schliedermann in der Mitte und Alexander Velz im rechten Rückraum. Linkshänder Petar Bubalo spielte insgesamt nur rund 15 Minuten. Nach einer Fußverletzung in der Vorbereitung hat der Bosnier noch Trainingsrückstand.  Und das Trio Valda-Schliedermann-Velz wirbelte die VfL-Abwehr von Beginn an durcheinander. So führte der TVW schnell mit 4:1 (4.), 7:4 (9.) und 11:8 (14.). In disser Phase hatte Valda schon fünf seiner sechs Tore erzielt. „Die drei haben schnell und variabel gespielt. Sie hatten immer wieder Lösungen“, lobte Andersen seinen Rechtshänder-Rückraum. Und da auch die 6:0-Abwehr schnell und beweglich agierte, und Torhüter Leon Sieck, der diesmal den Vorzug vor Josip Kvesic erhalten hatte, eine stabile Leistung zeigte, ging der TVW über 18:13 (27.) mit einer 19:15-Führung in die Pause. 

VfL mit Kreisläufer Schmid
Bei Gastgeber Pfullingen konnten dagegen nur der linke Rückraumspieler Niklas Roth, Mittelmann Lukas Fischer und Kreisläufer Alexander Schmid, der bei der klaren Auftaktniederlage des VfL beim HC Erlangen II wegen einer Knöchelverletzung noch gefehlt hatte, überzeugen. Aber auch sechs Tore von Kreisläufer Schmid konnten den TV Willstätt nicht aufhalten. Nach der Halbzeit kamen die Schwaben zwar nach einem Treffer des siebenfachen Torschützen Roth auf 18:21 (36.) heran, doch anschließend blieb Pfullingen sieben Minute torlos, und die Hanauerländer schraubten das Ergebnis auf 27:18 (43.).

Herr der Lage
Mit der Neun-Tore-Führung im Rücken ließ beim TV Willstätt allerdings auch etwas die Konzentration nach. Pfullingen robbte sich langsam heran, auch weil nun VfL-Torhüter Simon Tölke die eine oder andere Willstätter Chance entschärfte.
Dennoch blieben die Gäste aus der Ortenau Herr der Lage und führten acht Minuten vor Schluss nach dem achten Treffer von Alexander Velz noch mit sieben Toren (32:25). Und als Rechtsaußen Regis Matzinger zum 34:30 traf, waren nur noch etwas mehr als zwei Minuten zu spielen. So konnten Lukas Fischer und zweimal Alexander Schmid nur noch verkürzen. Der Sieg ging verdientermaßen an den TV Willstätt.

VfL Pfullingen – TV Willstätt 33:34 (15:19)
Pfullingen:
Tölke, Schlipphak (22.-30.), Villgrattner (n.e); Klingler, Schmid 6, Nothdurft, N. Roth 7, Prinz 2, Mager, Jabot (5/4), M. Roth 1, Möck 2, Fischer 7, List 3.
Willstätt: Sieck, Kvesic (50.-56.); Ludwig 2, Räpple 1, Dodig 4, Matzinger 3, Velz 8/2, Oßwald 2, Bubalo 1, Pfliehinger 2, Schliedermann 5, Gäßler, Valda 6. 
Schiedsrichter: Markus Fähnle/Jörg Schulle (HSG Oberkochen/Königsbronn) – Zuschauer: 220.
Zeitstrafen 14 Minuten – 16 Minuten.

Bericht: Rüdiger Rüber

Foto: Stefan Arbogast